Der alt-gewordene Hund

ein Muensterlaender-Ruede: noch mit zwölf Jahren springt er begeistert über eine Gartentasche

Gesundheit erhalten - so lange wie möglich

Vorsorge kann die Grundlage für Wohlergehen und ein "Gesundes Altern" auch beim Hunde-Senior sein.

Beobachten Sie Ihren Senior. Je eher Sie bemerken, dass Ihr Hund Schwierigkeiten hat, desto einfacher können Sie etwas dagegen tun - und Ihrem Hund einiges Leiden ersparen. Haben Sie daher einfach im täglichen Miteinander ein wachsames Auge auf Ihren alten Freund. Fällt Ihnen etwas Ungewöhnliches auf, sollten Sie sicherheitshalber Ihren Tier-Therapeuten zu Rate ziehen.

Durchblutungsstörungen beim alt gewordenen Hund

Viele Alterungsprozesse, und nicht nur bei Hunden, werden durch Durchblutungsstörungen hervorgerufen. Ursache dafür sind Veränderungen der Blutgefäße im Laufe eines langen Hunde-Lebens: die Adern werden ebenso wie die roten Blutkörperchen steifer. Deshalb können die Blutzellen sich weniger gut durch die engen Kapilaren zwängen und bleiben leichter "stecken".

Außerdem verändert sich im Laufe des Lebens die Molekülstruktur des Bindegewebes. Es liegt zwischen den Blutgefäßen und den Organen und verbindet beide miteinander. Durch diese Veränderungen wird die Transitstrecke zwischen Organzelle und Blutgefäß undurchlässiger.

Folge von Durchblutungsstörungen beim Hund

Die Folge dieser Veränderungen ist, dass weniger Sauerstoff in das Gehirn, das Herz, die Muskulatur und alle Organe eines Hundes gebracht werden kann: Zellen werden schlechter ernährt, Schäden können nicht mehr so schnell geheilt werden. Manchmal bleibt dem Körper nichts anderes übrig, als ein weniger gut funktionierendes Narbengewebe als Reparatur zu bilden.

Zu einer guten Therapie bei einem Tier, sei es Hund, Katze oder Pferd, sollte deshalb auch die Behandlung des Bindegewebes gehören, um die Durchblutung so zu verbessern. Dazu eignen sich besonders bestimmte Heilkräuter, eine Massage oder auch die Homöopathie.

Hunde sind nicht plötzlich alt. Altern ist auch keine Krankheit, sondern ein natürlicher Vorgang, der (leider) nicht verhindert werden kann. Keine Therapie kann ewige Jugend versprechen. Aber man kann dafür sorgen, dass die Alterungsprozesse das Wohlbefinden eines Hundes so wenig wie möglich beeinträchtigen.

Eine - entsprechend angepasste, individuell gestaltete Ernährung hilft hierbei sehr. Einerseits sollte ein älterer Hund kein Gewicht zunehmen. Andererseits sollte er auch keine Muskelmasse verlieren. Hierbei und bei der Behandlung von Arthrosen ist eine gute, individuelle passend gestaltete Ernährung besonders wichtig.

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weitere Informationen vor allem zu Verhaltensänderungen bei Senioren

Geriatrie Hund Teil III Altersbedingte Verhaltensänderungen bei Hunden

Alterserscheinungen und TCM: http://www.svk-asmpa.ch/hund/alter/index.html

weitere Informationen vor allem zu Verhaltensänderungen bei Senioren

Geriatrie Hund Teil II Altersbedingte Verhaltensänderungen bei Hunden

Alterserscheinungen und TCM: http://www.svk-asmpa.ch/hund/alter/index.html 

eine weitere internetseite: zu Alterserscheinungen und den Anpassungsschwierigkeiten, die ältere Hunde aus dem Tierheim in einer neuen Familie haben können